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Kolpinglieder

Veröffentlicht in Kolping

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Kolping - Grablied  (alte Version)

 

Ein Gotteshaus steht zu Köln am Rhein,

Die wandernden Burschen, sie treten dort ein,

zu Füßen des Altars am steinernen Grab,

da knien sie nieder mit Bündel und Stab.

da knien sie nieder mit Bündel und Stab.

 

Ihr wandernden Burschen, o saget mir an:

Was hat der im Grabe Euch Gutes getan?

Läg Vater und Mutter dort unter dem Stein,

Ihr könntet nicht stiller und dankbarer sein!

Ihr könntet nicht stiller und dankbarer sein!

 

Einst war's um uns Burschen gar trostlos bestellt,

wir waren verstoßen und fremd in der Welt.

Da tat er sein Haus auf und rief uns hinein,

wollt' mehr noch als Vater und Mutter uns sein.

wollt' mehr noch als Vater und Mutter uns sein.

 

Vordem war er selbst mit dem Stab in der Hand,

gezogen als Schustergeselle durch's Land.

Der Schustergeselle von Köln am Rhein,

ward Priester und schuf den Gesellenverein.

ward Priester und schuf den Gesellenverein.

 

Man hat ihn Begraben hier unter dem Stein,

doch schließet der Stein seine Liebe nicht ein.

Wir wandern durch die Heimat und weiter hinaus,

und grüßen die Brüder und sind wie zu Haus.

und grüßen die Brüder und sind wie zu Haus.

 

Und ob wir auch wandern und kommen und geh'n,

die Liebe, die Treue, sie bleiben besteh'n.

Woher auch des Wegs und wohin wir auch zieh'n,

wir danken hier Kolping und beten zu ihm.

wir danken hier Kolping und beten zu ihm.

 

Kolping-Grablied (neue Version)

 

Ein Gotteshaus steht zu Köln am Rhein,

dort liegt begraben wohl unter dem Stein,

der Priester, der Vater, der Bruder, der Freund,

mit dem wir noch heute von Herzen vereint.

 

Er fraget nicht lang nach Woher und Wohin,

zu helfen, zu raten, das stand ihm im Sinn.

Wen Lehre und Bildung trieb weiter hinaus,

der fand bei ihm Ratschlag und fand ein Zuhaus.

 

Was einst durch Kolping im Kleinen begann,

zog hundert, zog tausend und mehr noch in Bann.

Wer täglich aufs Neue das tut, was er kann,

schließt gern seinem Werk, unserm Bunde sich an.

 

Drum Schwestern und Brüder im Land, in der Welt,

wenn schwer auch der Alltag, das Christsein euch fällt,

ihr seid nicht verlassen, ihr seid nicht allein,

mit Christus im Werk Adolf Kolpings vereint.

 

 

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's war einst ein braver Junggesell,

er lebe ewig hoch!

sein Name klingt so weit, so hell,

sein Name klingt so weit, so hell,

Vater Kolping lebe hoch!

Vater Kolping lebe hoch!

 

Er machte Schuhe, blank und fein,

als er die Welt durchzog.

Doch blieb sein Herz stets fromm und rein.

Doch blieb sein Herz stets fromm und rein.

Vater Kolping lebe hoch!

Vater Kolping lebe hoch!

 

Der Schuster ward ein Priester dann,

Gott war es, derr ihn wog.

Hört, welch ein Werk er da ersann!

Hört, welch ein Werk er da ersann!

Vater Kolping lebe hoch!

Vater Kolping lebe hoch!

 

Er wollt' Gesellenvater sein,

das Handwerk liebt' er noch.

Er gründet den Gesell'nverein.

Er gründet den Gesell'nverein.

Vater Kolping lebe hoch!

Vater Kolping lebe hoch!

 

Vater Kolping ehre jedermann,

der solch ein Werk ersann.

Ihr Brüder reichet euch die Hand!

Ihr Schwestern reichet euch die Hand!

Vater Kolping lebe hoch!

Vater Kolping lebe hoch!

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